Inflation, was ist denn das?

Daraus hat sich die heutige Frage ergeben: Was ist eigentlich Inflation? Ist das der Wertverfall des Geldes? Nicht ganz.

Inflation, was ist das?

Letzten Monat habe ich ja eine kurze Geschichte zum Thema Geld geschrieben.

Daraus hat sich die heutige Frage ergeben: Was ist eigentlich Inflation? Ist das der Wertverfall des Geldes? Nicht ganz.

Inflation kommt aus dem Lateinischen „inflare“ und heißt so viel wie „aufblähen“. Es ist also das Aufblähen der Geldmenge.

Geld ist ja nichts anderes, als ein Gutschein für eine gelieferte Ware. Der Staat gibt jetzt einfach mehr Gutscheine aus, obwohl gar nicht mehr Waren vorhanden sind.

Beispiel: Ein Geldgutschein repräsentiert den Wert 1 Hähnchens.

Anstatt 1 Hähnchen für einen Gutschein zu belassen, druckt der Staat 2 Gutscheine obwohl es nur ein Hähnchen gibt.

Dann gibt es in der Praxis eben nur noch ½ Hähnchen pro Gutschein.

Das ist Inflation – aufgeblähte Geldmenge.

Das hat dann natürlich zur Folge, dass auch die Preise steigen.

Warum? Nun, wenn ich ein ganzes Hähnchen möchte, brauch ich auf einmal 2 Gutscheine.

Jetzt sagt uns das Statistische Bundesamt,

dass wir gar nicht so viel Inflation haben.

Aus verständlichen Gründen.

Das Finanzministerium will ja Staatsanleihen verkaufen.

Dazu muss die Inflation niedrig sein,

Aber,

die Geldmenge wurde in den letzten paar Jahren auf das 4-5 fache aufgebläht. Rettungsschirme, Garantien, Katastrophen…

Hier geht habe ich zur Übersicht mal die Inflationstabelle von Alex Düsseldorf Fischer – dem Immobilienpapst drangehängt.

Inflationstabelle

Ich freue mich über Ihre Kommentare.

Herbert Herrmann HHImmobilien

Was ist Geld?

Ist Geld eine Art Energie die es einem ermöglicht, das zu tun was man möchte?

Gefunden im Buch: Reicher, als die Geissens, von Alex Fischer Düsseldorf.

Was ist Geld, und warum haben die Leute keins?

Ist Geld eine Art Energie die es einem ermöglicht, das zu tun was man möchte?

Schaut man sich das bedruckte Papier an, so ist der Wert eines 500EUR Scheins wohl ca. 4-5ct.

Schaut man weiter, so fördert man genaueres zu Tage:

Geld ist eine Art Gutschein, der seinen Wert ausschließlich durch das Vertrauen der Leute in diesen Gutschein erhält. Wobei Vertrauen laut Duden = festes Überzeugtsein von der Zuverlässigkeit, bedeutet.

Um das Geld zu verstehen, sollte man einen Blick in die Entstehung des Bankwesens werfen.

Wie z. B. hier bei Glodschmied Fabian

Der Ursprung liegt bei den Goldschmieden. Diese produzierten wertvolle Dinge aus Gold. Irgendwann begannen die Leute ihre wertvollen Ringe, Münzen, etc beim Goldschmied zu deponieren, da dies sicherer war. Dafür bekamen sie dann eine Quittung. Es war viel sicherer mit einer Quittung, anstatt mit den wertvollen Gegenständen direkt zu reisen.

Daraus entwickelte es sich, daß die Leute anfingen, mit den Quittungen zu bezahlen, da der Inhaber der Quittung ja jederzeit beim Goldschmied den dazugehörigen Gegenstand wieder abholen konnte. So wurden die Goldschmiede zu Bankern. Sie stellten fest, daß nie alle Leute gleichzeitig ihre Schätze einlösten.

Daraus wurde die Idee, einfach weitere Gutscheine auf bereits hinterlegte Gegenstände auszugeben. Also mehr als ein Gutschein für ein und den selben Wertgegenstand. Diese Gutscheine wurden dann gegen Zinsen ausgegeben. So entstand dann das Kreditwesen.

Um Geld noch genauer zu verstehen, sollte man sich die Zeiten des Tauschhandels einmal anschauen. Wie ging das damals?

Der Bauer ging auf den Markt und tauschte z. B. Eier gegen Brot vom Bäcker.

Wollte der Bauer aber mit einem Ferkel für das Brot bezahlen hatte er ein Problem, da das Ferkel viel mehr wert war als ein Brot. Und 30 Brote zu ertauschen lohnte sich ja nicht, da es einfach zu viel war, und verderben würde.

Da kommt Geld ins Spiel: der Gutschein für gelieferte wertvolle Waren oder Dienstleistungen.

Es macht Werte lagerfähig, oder speicherbar. Und unterschiedlich wertvolle Güter einfach handelbar. Damit konnten Werte angepasst werden (z. B. Ferkel für Brot).

Deshalb funktioniert „Geld machen“ auch nicht wirklich. Geld verdeckt den eigentlichen Tauschhandel von Waren. Und bei jedem Tausch mit Geld wird auch Steuer fällig.

Wenn eine Ware, oder Dienstleistung nicht den Erwartungen entspricht, oder die Erwartungen nicht übertrifft, dann ist sie in den Augen des Kunden nicht wertvoll. Er ist nicht bereit, dafür sein Geld zu tauschen (auszugeben). Ist jedoch die Ware, oder Dienstleistung für den Kunden wertvoll, dann ist er normalerweise auch gerne bereit, etwas dafür zu bezahlen.

Wenn also jemand nicht genug Geld hat, dann ist er demzufolge einfach nicht „wertvoll“ genug für seine Umgebung. Er produziert nichts, oder nicht genug von dem, was wertvoll für seine Umgebung ist. Also wird er von der Umgebung eher ignoriert, als daß er Aufmerksamkeit bekommt.

Um Geld zu bekommen, ist es demnach von Wichtigkeit, herauszufinden, wie man sich für die Umgebung maximal wertvoll machen kann, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Für mich ist diese Sichtweise des Geldes absolut sinnvoll. Auch wenn sie im Gegensatz zu dem zu stehen scheint, was wir aktuell beobachten können, wenn wir uns umschauen.

Für mich stellen sich hier die Fragen, wie ich mich maximal wertvoll für Sie, meine Kunden und Geschäftspartner, machen?

Was ist wichtig für Sie?

Was können Sie gebrauchen, um damit einen Aspekt Ihres Lebens entscheidend zu verbessern?

Ich freue mich über Ihre Kommentare.

Wenn Sie dazu einen Verbesserungsvorschlag, oder eine Ergänzung haben, lassen Sie mich das bitte wissen.

Herbert Herrmann HHImmobilien

Die Rolle der Baulasten beim Grundstücksverkauf

Dies sind (BGB) Belastungen eines Grundstücks zu Gunsten des Eigentümers eines anderen Grundstück.

Das Baulastenverzeichnis is wie der Name schon sagt, ein amtliches Verzeichnis der Baulasten. Dies sind (BGB) Belastungen eines Grundstücks zu Gunsten des Eigentümers eines anderen Grundstück.

Ich freue mich über Ihre Kommentare.

Herbert Herrmann HHImmobilien

Was nicht geschrieben steht…

Sie meinte, da wir ja „vom alten Schlage“ seien, würden wir kein Schriftstück benötigen, da würde unser Wort und Handschlag ja genügen.

Eine Anekdote am Rande: Was nicht geschrieben steht, ist nicht wahr

Kürzlich hatte ich ein Grundstück für eine ältere Dame aus Echterdingen zum Verkauf.

Wir einigten uns bezüglich den Konditionen und meinem Honorar.

Sie meinte, da wir ja „vom alten Schlage“ seien, würden wir kein Schriftstück benötigen, da würde unser Wort und Handschlag ja genügen.

Da ich die Dame schon einige Jahre kenne, war ich (wider besseres Wissen) einverstanden.

Das Grundstück wurde verkauft, alle auftauchenden Hindernisse beseitigt (sie hatte noch eine Grundschuld von dem Vorbesitzer des Grundstücks in ihrem Grundbuch eingetragen) und sie erhielt ihr Geld.

Nach der Beurkundung gab es plötzlich dann Vorwürfe an mich, daß ich nicht richtig gearbeitet hätte, die Käufer unzufrieden wären, und sie das Grundstück am liebsten behalten hätte.

Die Käufer jedoch hatten bezahlt, waren glücklich und machten sich ans Werk, ihre Ideen auf dem Grundstück zu verwirklichen. Sie versicherten mir, daß alles bestens sei.

Meine Auftraggeberin jedoch klagte weiterhin, daß alles furchtbar sei. Daß sie sich nie hätte auf den Verkauf (den Sie gewollt hatte) hätte einlassen sollen, und ich ja nicht richtig gearbeitet hätte. Sie würde allen erzählen, wie schlimm ich sei.

Die Moral von der Geschicht:

Was nicht geschrieben steht, ist nicht wahr. Gerade bei Personen, die man kennt, ist es hochwichtig, Vereinbarungen bezüglich Leistungen (Geld!) schriftlich zu vereinbaren, unterzeichnen zu lassen, und das Original gut aufzubewahren. Dann kann man immer wieder darauf zurückgreifen. Und jeder Beteiligte weiß genau, was vereinbart wurde.

Bei lediglich mündlichen Vereinbarungen kann es schnell einen „Gedächtnisverlust“ geben.

Und das zerstört Beziehungen, Freundschaften und manchmal auch Leben.

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Herbert Herrmann HHImmobilien

Unser Niederschlagswasser

Das Niederschlagswasser wird von einer separaten Behörde bearbeitet, die weder von der Stadt, noch von den Stadtwerken bezüglich Änderungen der Eigentumsverhältnisse benachrichtigt wird.

vor 10 Monaten wurde das Haus einer alleinstehenden, älteren Frau in Esslingen verkauft, da sie ins Seniorenheim gezogen ist.

Ich habe zum Zeitpunkt des Besitzübergangs alle Versorger, Behörden, und Versicherungen, etc benachrichtigt.

Gestern erhielt ich vom Sohn der Verkäuferin einen Brief mit Mahnungen der Umwelttechnik- „Niederschlagswasser-Stelle“ wegen fehlgeschlagener Abbuchungsversuche.

Ich rief die Umwelttechnik-Behörde an und fragte nach.

Das Ergebnis:

Das Niederschlagswasser wird von einer separaten Behörde bearbeitet, die weder von der Stadt, noch von den Stadtwerken bezüglich Änderungen der Eigentumsverhältnisse benachrichtigt wird.

Weiterhin gibt es hier individuelle Satzungen der Gemeinden. Diese können beinhalten, dass der im Grundbuch eingetragene Eigentümer das Niederschlagswasser gemäß Festsetzung bezahlen muss, auch wenn er die Immobilie längst verkauft hat.

Im Rahmen der Grundbuchreform (ein Zentralisierungs-Projekt) sind die betreffenden Behörden hoffnungslos überlastet/überfordert. Demnach kann es bei einem Immobilienverkauf mehrere Monate, oder gar 1 Jahr und länger gehen, bis der Käufer schlussendlich im Grundbuch aufgelassen (als Eigentümer eingetragen) wird. Solange ist der Verkäufer verpflichtet, die Niederschlagswasser-Gebühren zu bezahlen.

Dies kann dann im Innenverhältnis zwischen Käufer und Verkäufer so geregelt werden, dass der Käufer diese Verpflichtung dann direkt ab Besitzübergabe übernimmt.

Finden Sie also beim Verkauf heraus, wie die Regelung bezüglich des Niederschlagswassers in Ihrer Stadt/Gemeinde ist.

Und benachrichtigen Sie die betreffende Stelle in Absprache mit dem Käufer.

Hier muss dann der Käufer eine Erklärung abgeben, dass er diese Gebühr bezahlt, sonst bleibt sie bei Ihnen als Verkäufer hängen.

Bitte zögern Sie nicht, und teilen Sie mir jede Frage mit, die bei Ihnen zum Thema Immobilien aufkommen mag. Und lassen Sie mich bitte auch wissen, wenn Sie jemand kennen, der eine Immobilie zu verkaufen hat.

Ich freue mich über Ihre Kommentare.

Wenn Sie dazu einen Verbesserungsvorschlag, oder eine Ergänzung haben, lassen Sie mich das bitte wissen.

Herbert Herrmann HHImmobilien